„Hoast denn hia oana Vogel?“

 

Berlin, 15. Juli 2009, 13.00 Uhr. Professor Dr. Bernhard Vogel schreitet durch das Brandenburger Tor, das bekannteste Symbol für Deutschlands Teilung und Einheit. „Hallo Herr Ministerpräsident, wie geht es Ihnen“, sprechen ihn Touristen aus Speyer und Erfurt an. „Gut“, antwortet der ehemalige Landesvater von Rheinland-Pfalz und Thüringen und erkundigt sich nach deren Befinden. Viel Zeit hat der Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung aber nicht. Ein Termin jagt den nächsten, der Rat des 76-jährigen Politikers ist immer noch gefragt. Für TOP nahm sich Bernhard Vogel eine Stunde Zeit und sprach über eine überraschende Rückkehr, ein großes Abenteuer, Barack Obama und Thüringen.

Herr Dr. Vogel, die Ereignisse im deutschen Wendeherbst 1989 hatten ihren Höhepunkt in der weltberühmten Pressekonferenz am 9. November von Herrn Schabowski. Erinnern Sie sich an diesen Tag?

Ich war in Begleitung von Bundeskanzler Helmut Kohl zum Staatsbesuch in Warschau und habe beim Abendessen die ersten Gerüchte gehört, die Mauer und das Brandenburger Tor seien offen. Und im Bundestag hätten sich die Abgeordneten in Bonn erhoben und die Nationalhymne gesungen.

 

Wie waren denn Ihre und des Kanzlers Stimmungslagen?

In dieser aktuellen Stunde waren die Gefühle zwischen der Höflichkeit gegenüber dem polnischen Gastgeber und der Unruhe, sehen und hören zu wollen, was in Deutschland los war, hin- und hergerissen.

 

Gab es denn nach dem offiziellen Teil des Staatsbesuches an diesem Abend auch noch eine „Rotweinrunde“?

Wir haben unter Wahrung der Höflichkeit die Kaffeerunde nach dem Abendessen so rasch wie möglich beendet und sind alle in unser Hotel geeilt. In den späteren Nachtstunden hat der Bundeskanzler uns dann gerufen und zu erkennen gegeben, dass er eine ganz ungewöhnliche Absicht habe. Er wollte den Staatsbesuch unterbrechen und in die Bundesrepublik zurückkehren. Uns hat Helmut Kohl aufgefordert, dringend in Warschau auf seine Rückkehr zu warten.

 

Kam der Kanzler zurück?

Erstmal musste er ja schnell nach Berlin kommen. Das war damals nicht so einfach. Eine Maschine der deutschen Bundeswehr durfte die DDR nicht überfliegen. Man musste von Warschau über Skandinavien nach Hamburg fliegen, denn ein deutsches Fluggerät durfte auch nicht aus der Bundesrepublik nach Berlin fliegen. Helmut Kohl musste sich eines amerikanischen Fluggerätes bedienen. Wir haben auf seinen Wunsch hin in Warschau ausgeharrt. Ich war übrigens der festen Überzeugung, dass er nicht wiederkommt. Aber zu meiner großen Überraschung ist er Freitagmittag in die Bundesrepublik geflogen und war Samstagabend wieder in Warschau.

 

Rund um den 9. November 1989 hat es doch sicherlich Szenarien gegeben, wie sich die Lage in der DDR entwickeln könnte. Wie vorbereitet ging denn die politische Elite in den Wendeherbst?

Zunächst ist es richtig, dass sich im Sommer und Herbst 1989 im Osten etwas zu bewegen begann. Die vielen DDR-Bürger, die in den deutschen Botschaften in Budapest, Prag, Warschau oder sogar in der Ständigen Vertretung in Ostberlin Zuflucht suchten, sowie die Öffnung der Grenzen zu Ungarn und Österreich, waren dafür Signale. Aber mit den dramatischen Ereignissen, die dann eintraten, hat nach meiner Überzeugung keiner gerechnet. Viele, die das heute behaupten, irren sich.

 

Haben Sie ernsthaft an Wiedervereinigung geglaubt?

Natürlich habe ich den Zeitpunkt der Wiedervereinigung herbeigesehnt, war mir aber nicht sicher, dass ich ihn selber noch erleben würde. Schon gar nicht konnte ich mir vorstellen, dass er buchstäblich über Nacht eintreten würde. Auf diese Form der Wiedervereinigung, möchte ich behaupten, war niemand vorbereitet. In keinem Ministerium in Bonn und in keiner Staatskanzlei eines der westdeutschen Länder gab es einen Plan. Es hätte zwar deutschen Vorstellungen entsprochen, solche Pläne zu haben, aber man hatte sie nicht. Und niemand hätte gewagt, im Bundeshaushalt 1989 fünf Millionen D-Mark zur Vorbereitung der Wiedererrichtung des Freistaates Thüringen einzufordern. Wer das gemacht hätte, wäre als kalter Krieger aus dem Saal getrieben worden.

Es entstand also eine einzigartige Situation in der politischen Arbeit?

Ganz und gar einzigartig. Für alle Beteiligten begann ein großes Abenteuer. Es war ja nicht vorhersehbar, dass aus den Reformbestrebungen innerhalb der DDR unter dem Motto „Wir sind das Volk“ nach dem und durch den 9. November die Initiative „Wir sind EIN Volk“ werden würde. Man hat bis zum November 1989 in der DDR gehofft, man könne Druck ausüben, um Reformen in Gang zu bringen.

Die Idee, man könne die DDR abschaffen und der Bundesrepublik beitreten, das war erst Thema nach dem 9. November 1989.

 

Es gab mehrere Entwürfe zur Zukunft Deutschlands – die schnelle Einheit, die Beibehaltung der Zweistaatlichkeit oder eine Konföderation. Welche Position vertraten Sie?

Den „Königsweg“ über den Artikel 23. Das hieß, das Wiedererstehen der Länder und der Beitritt dieser Länder zur Bundesrepublik, wie es übrigens Jahrzehnte vorher auch beim Beitritt des Saarlandes in die Bundesrepublik geschehen ist.

 

Können Sie sich noch an Ihren ersten Besuch in der DDR nach dem 9. November erinnern?

Selbstverständlich. Das war im Januar 1990. Ich war Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung und wir hatten zu Beginn des Jahres, die DDR bestand ja noch, beschlossen, in die fünf Länder Mitarbeiter der Stiftung zu entsenden.

Ich war während meiner Rheinland-Pfälzischen Zeit elf Mal in der DDR, auch in Erfurt und Weimar. Jetzt war das ein unglaubliches Gefühl, nicht vorher das Auto ausräumen zu müssen, um sich auf ein genaues Filzen einzurichten.

 

Wie kam es dann zu Ihrem politischen Engagement in Thüringen?

Ich bin ganz dankbar für diese Frage. Nur wenige Ereignisse meines Lebens werden so unterschiedlich dargestellt. Aber weil ich selber beteiligt war, antworte ich Ihnen sehr gerne.

Es kam Anfang des Jahres 1992 zu einer Regierungskrise in Thüringen. Der amtierende Ministerpräsident trat zurück und die CDU-Fraktion in Thüringen suchte einen Nachfolger. Es wurden alle möglichen Namen genannt, auch meiner. Am 24. Januar rief mich der damalige Parteivorsitzende der Thüringer CDU Willibald Böck an und fragte mich, ob ich das Amt nicht übernehmen möchte. In den darauf folgenden Tagen ist das natürlich von mir erwogen worden, aber am Abend des 26. Januar bin ich in einem Telefongespräch mit Helmut Kohl zu dem Ergebnis gekommen, dass ich an der Spitze der Konrad-Adenauer-Stiftung bleibe, die durch die Wiedervereinigung und durch den Verfall des Ostblockes vor völlig neuen Aufgaben und Herausforderungen stand.

 

Es kam aber anders …

Am nächsten Morgen habe ich, wie vorgesehen, eine Dienstreise nach München angetreten. Dort bin ich mit Überraschung empfangen worden, weil alle meinten, ich sei auf dem Weg nach Erfurt. Nach der Sitzung sind wir in ein Münchner Wirtshaus zum Mittagessen gegangen. Dort ließ mich dann eine Kellnerin ausrufen: „Hoast denn hia oana Vogel?“ Es war ein Anruf vom Bundeskanzler mit der Nachricht, dass ich in Erfurt gebraucht würde. Er bat mich, unverzüglich nach Erfurt aufzubrechen. Die Suppe habe ich noch gegessen, bin dann aber sofort von München nach Erfurt gefahren. An der Autobahnausfahrt Erfurt-Ost haben mich Willibald Böck und Ministerpräsident Josef Duchac abgeholt. Im Verlauf des Abends kam es zu einer Abstimmung, die ganz eindeutig den Wunsch ausdrückte, ich solle mich im Landtag zur Wahl stellen.

 

Haben Sie selbst gezögert?

Selbstverständlich habe ich einige Augenblicke gezögert. Sehr schnell allerdings hat sich bei mir die Meinung durchgesetzt, dass ich fast 60 Jahre meines Lebens – unverdienterweise – auf der Sonnenseite im Westen verbracht habe. Wenn jetzt Menschen, die es sehr viel schwieriger hatten meinten, ich könnte helfen, dann sei es eigentlich eine selbstverständliche Pflicht, dieser Bitte zu entsprechen.

 

War das so ein Gedanke, der Ihnen auf der Autobahnfahrt von München nach Erfurt durch den Kopf ging?

Ja. Zumal ich mich auf ein sehr großes Wagnis einließ. Es ist ja selten, dass man Ministerpräsident eines Landes wird, in dem man kaum einen Menschen kennt. Dass es ein Abenteuer sein würde, war mir auf dieser Autofahrt schon klar. Dass es ein noch viel größeres werden sollte, konnte ich natürlich weder wissen noch ahnen.

 

Wir Thüringer hatten damals das Gefühl, dass Sie sehr offen und freundlich aufgenommen wurden. Teilen Sie das Gefühl?

Ich habe nie den Vorwurf gehört: „Sie sind ja ein Westdeutscher.“ Und ich habe in der Tat ungewöhnlich viel Bereitschaft und Unterstützung erfahren. Meine Erfahrung war, wer sich wirklich auf eine Aufgabe in Thüringen einließ, auch wenn er aus dem Westen kam, der wurde bereitwillig aufgenommen. Wer aber meinte, eine Arbeitswoche von Dienstag bis Donnerstag reiche, wer glaubte, alles besser zu wissen und wer schon im Ton nach Westen roch, der hatte es in der Tat schwierig. Wer aber mit Kind und Kegel kam, am Leben der Kirche, der Schule oder der Kommune teilnahm, der hat erfahren, dass Thüringen ein offenes Land ist.

 

Im Rückblick mit Augenzwinkern … hat es Situationen gegeben, in denen Sie doch mal ins Fettnäpfchen getreten sind?

Natürlich, beispielsweise wussten meine Gesprächspartner nicht, dass der in Westdeutschland hoch angesehene Soziologe Max Weber in Erfurt geboren wurde. Und die Frage, ob der Ort Magdala zwischen Erfurt und Jena etwas mit der Maria von Magdala zu tun hat, habe ich auch nur ein Mal gestellt.

 

Was machte denn das Amt zum Abenteuer?

In der Anfangszeit war beispielsweise das Telefonieren schwieriger als das Regieren. Regieren konnte man, weil die Leute bereit waren mitzumachen. Telefonieren erforderte, dass man morgens um 6 Uhr aufstand und auf einen höheren Hügel in der Nähe von Erfurt fuhr um festzustellen, dass in Bonn noch alles schlief.

Wie hat insbesondere Bernhard Vogel Thüringen politisch gestaltet?

Ich erinnere mich sehr gern an erfolgreiche kulturpolitische Entscheidungen. Mir war natürlich von Anfang an bewusst, das Thüringen in der deutschen Geschichte und Kultur eine besondere Rolle spielt. Weimar liegt in Thüringen, allerdings auch Buchenwald. Die deutscheste aller Burgen, die Wartburg, liegt hier. Eine grundsätzliche, richtige und zukunftsweisende Entscheidung war die Erhaltung und Förderung der Stiftung Weimarer Klassik, verbunden mit dem Kampf um Weimar als Kulturhauptstadt 1999. Aber auch die Entschiedenheit, die Universität Erfurt wieder zu begründen, war wichtig und richtig.

 

Wie schwer ist Ihnen im Jahr 2003 der Abschied aus Thüringen gefallen?

Das ist eine menschliche Erfahrung. Erst tut man sich schwer anzufangen und wenn es einigermaßen befriedigend läuft, tut man sich am Ende schwer, aufzuhören. Das ist selbstverständlich auch mir so ergangen. Andererseits war ich von Anfang an entschlossen, nicht zu vergessen, dass der Ruf an mich ein Hilferuf für eine Übergangszeit war. Und dass nach mir selbstverständlich ein Thüringer oder eine Thüringerin Ministerpräsident werden musste. Dass es fast zwölf Jahre dauern würden, das habe ich weder gewusst, noch gewollt oder vorhersehen können.

 

Welchen Stellenwert hat die Thüringer Zeit für Sie?

Also im Rückblick war das nicht nur ein riesiges Abenteuer, sondern eine ganz ungewöhnliche Herausforderung, auf die man mit 60 Jahren nicht mehr gefasst ist. Deswegen ist es natürlich ein ganz entscheidendes Kapitel meines Lebens, obwohl ich ausdrücklich sagen will, auch die 25 Jahre Politik in Rheinland-Pfalz gehen einem nicht einfach so aus den Kleidern. Es ist nicht so, dass ich Rheinland-Pfalz wegen Thüringen vergessen hätte. Aber es ist schon so, dass unerwarteterweise, nicht durch mein Verdienst, sondern durch die weltpolitische Situation, eine weitere Aufgabe auf mich zukam, mit der ich nie gerechnet hätte.

 

Die Mauer fiel vor 20 Jahren. Sind wir heute ein Volk?

Wir sind sehr weit. Aber 40 Jahre unterschiedliche Wege sind nicht vergessen. Deswegen bleibt eine Menge zu tun. Aber die Wiedervereinigung ist gelungen. Darauf sollten Deutsche stolz sein und zwar nicht nur Ostdeutsche, sondern auch Westdeutsche. Es ist zwar nicht die ganze ehemalige DDR erblüht, doch es gibt offenkundig sichtbar blühende Landschaften, zum Beispiel in Erfurt, Weimar, Jena, Dresden und Potsdam.

 

Nicht nur Deutschland hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten verändert, sondern die ganze Welt. Hat sich auch Politik geändert?

Natürlich haben sich Themen und Konstellationen geändert. Aber die Grundaufgabe nicht. Nämlich, menschenwürdige Lebensbedingungen zu schaffen und als Voraussetzung dafür stabile politische Verhältnisse im eigenen Land zu gewährleisten.

 

Altkanzler Helmut Schmidt hat letztes Jahr zu seinem 90. Geburtstages bemängelt, dass er immer noch politischen Rat geben müsse. Deutschland sei arm, wenn es auf einen 90-Jährigen hören würde. Hat Schmidt Recht?

Bei allem Respekt, es ist eitel, was er da sagt. Er freut sich doch, wenn er gefragt wird und es beschämt auch niemand, ihn zu fragen. Keiner hat so lange politische Erfahrung wie er. Man braucht ja seine Ratschläge nicht zu befolgen, aber anhören sollte man sie.

 

Fehlen uns heute die kantigen Politiker aus der Schmidt-Vogel-Zeit?

Das höre ich nun schon seit 50 Jahren und meine Antwort ist eindeutig nein. Dass unter den 40-Jährigen heute genauso kantige Köpfe sind, davon bin ich überzeugt. Nur stehen ihre Namen noch nicht in allen Zeitungen.

 

Also brauchen wir nicht zwingend einen deutschen Barack Obama?

Nein, Barack Obama ist ein typisches Kind der amerikanischen Geschichte. Jemand, der Ziele vorgibt, muss es auch in Deutschland geben. Früher waren das beispielsweise Konrad Adenauer und Helmut Kohl. Heute – auf andere Art und Weise – ist es Angela Merkel.

 

In Deutschland haben wir ein Fünf-Parteien-System, das gelegentlich die Bildung einer großen Koalitionen erfordert. Könnten Sie sich eine Regierung mit einem Kanzler Vogel und einem Vizekanzler Hans-Jochen Vogel vorstellen?

Es scheint so, als ob sich das Parteiensystem ändert. Ich bin vorsichtig mit einer Deutung und würde lieber noch abwarten. Im Moment geht die Tendenz tatsächlich zu einem Fünf-Parteien-System. Zu Ihrer eigentlichen Frage kann ich nur sagen, dass es ein solches Kabinett mit Sicherheit nie gegeben hätte. Zwischen meinem Bruder Hans-Jochen und mir galt während unserer aktiven politischen Zeit immer die Absprache, dass wir getrennt auftreten und agieren.

 

Nach Ihrer Thüringer Zeit haben Sie den ehrenamtlichen Vorsitz der Konrad-Adenauer-Stiftung übernommen.

Der ehrenamtliche Vorsitz unterscheidet sich nicht wesentlich vom hauptamtlichen, den ich früher innehatte. Meine Rückkehr ist eine Art „Wiedergutmachung“ für die damals für Thüringen im Stich gelassene Stiftung (lacht). Wir sind sehr vielseitig tätig im Bereich der politischen Bildung und Beratung. Wir sind aber auch in sehr vielen Entwicklungsländern Lateinamerikas, Afrikas und Asiens aktiv.

 

Es muss auch einen Bernhard Vogel geben, der mal nicht politisch arbeitet. Was tut er dann?

Ich werde Ende des Jahres, wenn meine Amtszeit abläuft, mich nicht noch einmal zur Wahl stellen. Mit dann 77 Jahren kann man sich die Welt auch mit ein wenig Distanz anschauen. Das werde ich dann auch tun.

 

Das war die große Perspektive. Die kleine ist der Feierabend. Gibt’s ein Wasser, Bier oder Rotwein?

Das hängt ganz von der Situation ab. Gerne trinke ich Bier oder Rotwein aus der Pfalz und esse Bratwürste aus Thüringen.

 

Wie oft sind Sie noch in Thüringen?

Mein Standbein ist Speyer, in Thüringen habe ich eine kleine Wohnung und in Berlin ein Appartement. Diese Dreiteilung gilt auch zeitlich. Ungefähr ein Drittel des Jahres verbringe ich in Thüringen.

 

Auch als politischer Ratgeber?

Politischer Ratgeber möchte ich nicht sagen, aber ich beantworte gerne Fragen. Und es kommen viele Fragen und Einladungen.

 

Die letzte Frage soll sportlich sein. Herr Vogel, Sie sind ja nicht nur bekennender Wanderfreund, sondern auch Fußballfan. Für welchen Verein schlägt Ihr Herz?

Das Wandern betreibe ich aktiv, den Fußball als Beobachter. Es tut mir weh, dass der 1. FC Kaiserslautern im Moment nicht in der 1. Bundesliga spielt. Ich tröste mich damit, das Mainz aufgestiegen ist. Das hilft mir auch ein wenig über den Kummer hinweg, dass Erfurt und Jena ein wenig besser dastehen könnten.

 

Herr Vogel, vielen Dank für das Gespräch.

 

Fotos: pikarts